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Der Begriff Mandala entstammt dem Sanskrit und bedeutet soviel wie „Kreis“. Man versteht darunter ein meist rundes Kunstwerk, in dessen Mitte häufig religiöse Abbildungen zu finden sind. Besonders im Buddhismus und im Hinduismus sind derartige Abbildungen verbreitet. Ein Mandala zeichnet sich häufig auch dadurch aus, dass es wiederkehrende Muster und Formen beinhaltet. Es hilft dem Betrachter, sich auf die geistige Abbildung, die es darstellen soll, zu konzentrieren. Im Tibetischen Buddhismus entstehen Mandalas auch häufig aus gefärbtem Sand. In tage- oder wochenlanger Arbeit entstehen großartige Kunstwerke, die anschließend in einer Zeremonie wieder verwischt werden. Das Wegwischen verdeutlicht die Vergänglichkeit allen Lebens. Das Gestalten von Mandalabildern ist heute zentraler Bestandteil vieler psychologischer und pädagogischer Therapien. Mandalas zu erstellen
- fördert die Kreativität,
- hilft, geordnete Strukturen zu erlernen,
- schult die Feinmotorik,
- lehrt Konzentration
- und macht einfach Spaß!
Kaum ein Kindergarten, Hort, Schule oder Offene Ganztagsschule, in der nicht Mandalas eingesetzt werden! Besonders für unruhige, leicht aufbrausende oder unkonzentrierte Kinder ist der Umgang mit Mandals sehr hilfreich. Aber auch zur Therapie Jugendlicher und Erwachsender werden Mandalas gerne herangezogen, handelt es sich doch um eine günstige, aber dennoch erfolgversprechende Beschäftigung.
Es gibt eine Vielzahl von Ausmal-Mandalas. Hier gestaltet der Malende die verschiedenen Formen. Diese Arbeit ist sicherlich nicht zu unterschätzen, jedoch wird die Kreativität ungleich mehr geschult, wenn es keine feste Vorgabe gibt. Eine einfache Unterlage in einer geometrischen Form – es muss nicht immer ein Kreis sein – wird nach eigenem Gefallen gestaltet. Noch spannender, besonders für Kinder, ist es, wenn ein Mandala nicht einfach gemalt wird, sondern gelegt. Mit den verschiedensten Materialien entstehen wunderbare Kunstwerke, die jedes Kind erfreuen. Oft ist zu beobachten, dass die sogenannten "Clown-Kinder" anfangs Schwierigkeiten haben, sich auf das Mandala zu konzentrieren. Die ersten Mandalas bestehen oft aus scheinbar unstrukturierten Anhäufungen von Materialien. Nach mehrmaligem Wiederholen erkennt man jedoch zunehmend eine geordnete Struktur. Besonders in der Anfangsphase benötigen diese Kinder eine intensive Begleitung beim Legen von Mandalas. Wichtig ist: "Jedes Mandala ist grundsätzlich schön!" Doch auch die Vergänglichkeit aller Dinge will gelernt sein: Hat man sein fertiges Mandala in sich aufgenommen, verwischt man es wieder. Es entsteht ein "Kopf-Foto". So bleibt es auf einzigartige und persönliche Weise bewahrt. Der Ordnungsprozess intensiviert sich beim Sortieren der verwendeten Materialien in die einzelnen Schälchen.
Mit unserem Basiskoffer „Lege-Mandala“ erhalten Sie ein Grundsortiment für Ihre Lege-Mandalas. Der Erweiterungskoffer bietet Ihnen zudem noch weitere Materialien und Legevorlagen. Alle Materialien können vielfach verwendet werden und sparen so auf Dauer viel Aufwand und Geld!
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